Landratsamt Deggendorf - Ansicht Süden
Himmelbergschlösschen (Metten/Neuhausen)
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Asambasilika in Altenmarkt, Stadt Osterhofen

Gesundheitsregion plus Landkreis Deggendorf

Gesundheitsregionplus wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert und zielt darauf ab, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Dabei sollen regionale Netzwerke im Gesundheitsbereich aufgebaut werden, um passgenaue Lösungen durch sektorenübergreifende Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene entwickeln zu können. Eine Fachliche Leitstelle im bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit berät und unterstützt Gesundheitsregionenplus bei der Entwicklung und Vernetzung.

Die Gesundheitsregionplus widmet sich vorrangig den Handlungsfeldern Gesundheitsförderung und Prävention sowie der Gesundheitsversorgung. Für die Meisterung aktueller Herausforderungen im Landkreis Deggendorf wird die Einführung eines Gesundheitsforums und verschiedener Arbeitsgruppen forciert, um maßgeschneiderte Strategien und Lösungen für die Region zu entwickeln und umzusetzen.

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Themen & Netzwerke

Gesundheitsförderung & Prävention

Ziel ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und gesundheitliche Risiken vorzubeugen. Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention setzen sowohl am Verhalten des Einzelnen als auch an den Verhältnissen bzw. der Umwelt an. Dabei werden für den Landkreis Deggendorf themen- und zielgruppenspezifische (Lebensphasen) Projekte umgesetzt.

Gesundheitsversorgung

Gesundheit bedeutet mehr Lebensqualität. Daher ist es Ziel, gemeinsam einen Beitrag zur Verbesserung der strukturellen Gesundheitsversorgung in der Region zu leisten, um eine optimale Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Deggendorf gewährleisten zu können.

Jahresschwerpunktthemen

Jahresschwerpunktthema 2019: Kampagne zu sexuell übertragbaren Krankheiten

Informationen im Internet:

Das Bayerische Gesundheitsministerium startete im Jahr 2019 eine Informationskampagne zu sexuell übertragbaren Krankheiten. Vor allem über soziale Netzwerke wie YouTube und Instagram wird dabei verstärkt darüber informiert, wie man sich zum Beispiel vor AIDS oder Syphilis schützen kann. Die Kampagne, die unter dem Hashtag #STIauftour  insgesamt sieben 'Internet-Influencer' einbindet, richtet sich gezielt an junge Leute im Alter zwischen 17 und 25 Jahren.

Auch die App "Tellonym" kommt zum Einsatz. Dabei beantworten Experten der Bayerischen AIDS Stiftung und der Münchner Aids-Hilfe donnerstags zwischen 19:00 und 21:00 Uhr in einer anonymen Sprechstunde direkte Fragen, ohne dass die Identität des Fragestellers bekannt wird. „AIDS ist zwar mittlerweile behandelbar, aber noch immer nicht heilbar. Es ist deshalb wichtig, sich konsequent vor einer Infektion mit dem HI-Virus zu schützen. In der Altersgruppe der 20- bis 35-Jährigen ist die Infektionsrate besonders hoch." So die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml. Sie fügte hinzu: "Viele Menschen mit einer sexuell übertragbaren Krankheit wissen nicht, dass sie ansteckend sind. Denn zwischen einer Infektion und einer Diagnose beim Arzt vergehen häufig Jahre. Auch darauf weisen wir in unserer Schwerpunkkampagne hin."

Mit dem HI-Virus haben sich einer Schätzung des Robert Koch-Instituts zufolge 2017 in Bayern rund 340 Menschen neu infiziert. Darunter sind circa 280 Männer und 60 Frauen. Insgesamt lebten in Bayern Ende 2017 geschätzt rund 9.300 Männer und 2.400 Frauen mit dem HI-Virus. Die Zahl der bekannten Syphilis-Fälle in Bayern war zuletzt von 678 im Jahr 2013 auf 1.018 Fälle im Jahr 2016 und 1.028 Fälle im Jahr 2017 gestiegen. Aktuell für 2018 wurden 934 Syphilis-Fälle in Bayern gemeldet. Eine Syphilis-Infektion kann unbehandelt schwere Organschäden verursachen und auch das Gehirn angreifen. Auch andere sexuell übertragbare Krankheiten sind gefährlich. So kann eine Hepatitis-B-Erkrankung zu Leberkrebs und sogar zum Tod führen. Humane Papillomviren (HPV) gelten als Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs, dem dritthäufigsten weiblichen Genitaltumor, an dem jährlich rund 600 Frauen in Bayern erkranken. Bakterielle Krankheitserreger wie die Gonokokken oder Chlamydien können unfruchtbar machen.

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