Museum Quintana, Künzing
Außenansicht Museum Quintana, Künzing
Miniaturdorf im Museum Quintana, Künzing
Miniatur im Museum Quintana, Künzing

Museum Quintana

In einer modernen Präsentation, mit anregenden Inszenierungen und vielen Modellen veranschaulicht Museum Quintana die Entdeckungen und Funde aus mehr als 125 Jahren archäologischer Forschung in Künzing.

Mit seinem Rundgang tritt der Besucher eine Zeitreise durch 7.000 Jahre ununterbrochener Besiedlungs-Geschichte an, die hier, stellvertretend für den gesamten Landkreis, an Funden aus dem Ortsgebiet dargelegt wird. Bereits 5.000 Jahre vor Christus kann hier als erste sesshafte Gruppe eine große Dorfgemeinschaft nachgewiesen werden, die als gewaltigen Kult- oder Kalenderbau die Kreisgrabenanlage von Künzing-Unternberg erstellte.

Ab diesem Zeitpunkt reißen die Besiedlungsspuren nicht mehr ab: Über Funde aus einem großen bronzezeitlichen Gräberfeld und Hinterlassenschaften der Kelten spannt sich der Bogen bis zum römischen Kastell, das hier im späten 1. Jahrhundert nach Christus errichtet wurde. Den Funden aus dem Kastell und der dazugehörigen Siedlung ist eine große Abteilung gewidmet: Begrüßt von der lebensgroßen Figur eines Feldherrn vor seinen Truppen erfährt der Besucher alles über römisches Leben in Künzing-Quintana, da die Exponate auch den Alltag dieser Zeit widerspiegeln.

Der militärische Aspekt des Kastells tritt bei der Betrachtung von acht Metallhortfunden vor Augen: Sie beinhalten nicht nur eine breite Auswahl an Waffen und Geräten der Soldaten, sondern erzählen auch die Geschichte vom gewaltsamen Ende des Kastells im 3. Jahrhundert nach Christus.
Als neue Attraktion kann im Medienraum ein 5-minütiger Film mit der Visualisierung der römischen Siedlung Künzing angesehen werden. Wechselnde Sonderausstellungen und Aktionstage runden das Angebot ab.

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