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Kunstsammlung im Kulturhaus Spital Hengersberg
Ausstellungsstück Antilope im Kulturhaus Spital Hengersberg
Kunstsammlung Ostbayern im Spital Hengersberg
Ausstellungsstück Kulturhaus Spital Hengersberg

Kunstsammlung Ostbayern

Hengersberg ist der älteste Markt Altbayerns - die Geschichte des Spitals fast ebenso alt.

Die ersten namentlichen Erwähnungen stammen von 1245 bzw. 1258, als Abt Hermann von Niederaltaich im ehemaligen Maut- und Zollhaus eine Quarantänestation für Leprakranke einrichten ließ. Im Jahr 1571 erfolgte ein Umbau durch Abt Paulus Gmainer sowie die Einrichtung einer

Stiftung zum Unterhalt für Arme und Sieche. 1729 erfolgte eine grundlegende barocke Renovierung durch Abt Joscio Hamberger. Dabei wurden das Fresko an der östlichen Außenwand und das erst 1993 wieder entdeckte Deckengemälde in der Kapelle durch den Welser Maler Wolfgang Andreas Heindl geschaffen.

Bis 1991 wurde das Gebäude als Armenhaus genutzt, bevor es 1995-1997 zu musealen Zwecken umgebaut und saniert wurde. Heute beherbergt es die „Kunstsammlung Ostbayern im Spital Hengersberg“ mit Werken von über 80 Malern, Bildhauern und Glaskünstlern aus dem ostbayerischen Raum. Im Saal des Dachgeschosses finden außerdem Konzerte, Lesungen, Tagungen und museumspädagogische Veranstaltungen statt.

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