DSC_4515.jpg

Kreuzbergkirche Haardorf

1259 erfolgte die Übereignung der eventuell schon länger existierenden romanischen Kirche durch die Grafen von Bogen an das Kloster Osterhofen. Die Bestätigung erfolgte 1262. Aus dieser Zeit dürfte das Gnadenbild - eine Skulptur des Gekreuzigten - stammen. Bei dem Standort des Gotteshauses handelt es sich ursprünglich wohl um einen Burghügel. Um 1300 wurde dieser wohl teilweise erneuert. Im 14. Jahrhundert dürfte die Wallfahrt von großer Bedeutung gewesen sein. In den folgenden Jahrhunderten war sie weniger beliebt, bis sie im frühen 18. Jahrhundert durch das Kloster Osterhofen wiederbelebt wurde. Anlässlich der 450-Jahr-Feier im Jahr 1712 sowie des 500jährigen Jubiläums im Jahre 1762 wurden an dem Gotteshaus Veränderungen vorgenommen: Unter anderem errichtete man eine Vorhalle, einen zweigeschossigen Anbau (Sakristei und Beichtkammer) sowie die Halbrotunde im Westen. Diese enthält fünf Beichtstühle. Die Kirche wurde mit einer barocken Ausstattung versehen. Der Rokoko-Stuck stammt von Benjamin Schreidter. Die Kreuzbergkirche wird noch heute immer wieder von Wallfahrern aufgesucht. 

Seitenanfang