Himmelbergschlösschen (Metten/Neuhausen)
Landratsamt Deggendorf - Ansicht Süden
Isarmündung mit Blick nach Deggendorf
isar_plattling_beim_schaefer.jpg
Altholz_sonnenaufgang.jpg
ulrichsberg_wald.jpg

LEADER-Mittel für das Inklusionsklettern in der neuen DAV-Kletterhalle

02.08.2016 Auf der Baustelle der künftigen Kletterhalle Deggendorf übergaben Bernhard Blaim vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regen und der LEADER-Koordinator für Niederbayern, Dr. Eberhard Pex, den LEADER-Zuwendungsbescheid für das Projekt „Inklusionsklettern im Landkreis Deggendorf“ an die Verantwortlichen der Sektion Deggendorf des Deutschen Alpenvereins, Jürgen Fröbus (1. Vorsitzender), Sonja Hitthaler-Mangold (2. Vorsitzende) und den Projektbeauftragten Erwin Schmid.

(v.l.) Sonja Hitthaler-Mangold mit Tochter Julia, Jürgen Fröbus, Erwin Schmid, Bernhard Blaim, Dr. Eberhard Pex und Michaela Karbstein
Baustelle DAV-Kletterhalle (Juli 2016)

In Deggendorf soll ein neu konzipiertes Kletterzentrum entstehen, das in Deutschland einzigartig ist. Neben dem Klettern für aktive Freizeit- und Sportkletterer soll dieses Zentrum vor allem Kinder und Jugendliche mit psychischen und physischen Handicaps integrieren.
In enger Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Deggendorf, freien Trägern der Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychatrie des Bezirks Niederbayern am Donau-Isar-Klinikum hat der DAV Deggendorf hierzu ein spezielles Konzept entwickelt.
Rund 20 % der entstehenden Indoor-Kletterflächen werden mit speziellen Griffen für Kinder und Jugendliche mit Handicap ausgerüstet und als Inklusionskletterflächen in die Kletterflächen der Freizeit- und Sportkletterer integriert. Hinzu kommen automatische Sicherungsgeräte, die der Sicherheit der Kletterer dienen.
In separaten Bereichen werden zusätzlich Ruhe- und Kletterräume geschaffen, die für bestimmte Kinder und Jugendliche je nach Handicapindikation eine ruhige und reizarme Umgebung schaffen.
Den Betreuern der Einrichtungen stehen besonders qualifizierte Mitglieder des DAV Deggendorf zur Seite, die geprüfte Fachqualifikationen und spezielle Fachausbildungen für Therapieklettern und Behindertenpädagogik haben.

Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich lt. Erwin Schmid auf über 550.000 €. Die LEADER-Förderung kann mit 200.000 € zur Finanzierung beitragen.
„Die LAG Landkreis Deggendorf hat dieses, für die ganze Region sehr wertvolles Projekt seit Beginn der Planungen unterstützt und befürwortet. Es freut uns sehr, dass das Inklusionsklettern als deutschlandweites Pilotprojekt mit LEADER-Mitteln aus unserem Budget unterstützt werden kann.“, so die Deggendorfer LAG-Geschäftsführerin Michaela Karbstein.

Kategorien: Amt & Service, Landkreis, Leben & Arbeiten, Tourismus & Kultur, Wirtschaft & Regionalmanagement

Seitenanfang